Der MB&F M.A.D. 2 ist eine der meistdiskutierten Veröffentlichungen von Max Büssers zugänglicherem Ableger M.A.D. Editions. Der M.A.D. 2 wurde als Nachfolger des Kultfavoriten M.A.D. 1 auf den Markt gebracht und bietet das charakteristische kinetische Design und die verspielte Technik von MB&F zu einem Preis, der für die Marke selten ist. Seine einzigartige Geschichte, die ursprünglich Freunden, Unterstützern und Early Adoptern angeboten wurde, hat ihn sowohl zu einem Gesprächsstarter als auch zu einem begehrten Sammlerstück gemacht, insbesondere angesichts der limitierten Produktion und der unkonventionellen Art und Weise, wie es zugewiesen wurde.
Dieses Modell verfügt über eine horizontal ausgerichtete Zeitanzeige und ein seitliches Zeitanzeigesystem, das es von herkömmlichen Zifferblattanordnungen unterscheidet. Die M.A.D. 2 ist in einem Edelstahlgehäuse untergebracht und trägt sich trotz ihrer optischen Präsenz angenehm. Das automatische Miyota-Uhrwerk wurde aus Gründen der Zuverlässigkeit und der Kostenkontrolle ausgewählt. Die Wasserdichtigkeit ist bescheiden, was darauf zurückzuführen ist, dass der Schwerpunkt eher auf kreativer Uhrmacherkunst als auf den technischen Daten der Werkzeuguhr liegt. Der lebendige Rotor, der durch den Gehäuseboden sichtbar ist, ist eine Hommage an die kinetische Kunst von MB&F und macht jeden Blick auf die Uhr zu einem Erlebnis.
Referenznummern für die M.A.D. 2 werden nicht im herkömmlichen Sinne veröffentlicht, Käufer sollten jedoch die Unterschiede in der Zifferblattfarbe und der Oberfläche des Rotors beachten, die sich auf die Sammelfähigkeit und den Preis auswirken. Stücke, die früh verkauft wurden, und solche mit speziellen Gravuren oder Verpackungen sind auf dem Sekundärmarkt in der Regel sehr teuer. Angesichts der Methode des Direktverkaufs an Unterstützer und der begrenzten Auflagen sind Herkunft und Vollständigkeit des Originalsets (Verpackung, Unterlagen, Zuteilungsschreiben) wichtige Faktoren, die bei der Bewertung eines M.A.D. 2 für den Kauf berücksichtigt werden müssen.
Was Besitzer schätzen
- Die Jump-Hour-Komplikation mit ihrem dramatischen roten Minutenzeiger bietet eine verspielte, kinetische Anzeige, die sich selbst von anderen unabhängigen Uhrmachermodellen abhebt.
- Das Aufziehen über den einzigartigen Hebel auf der Gehäuseseite ist ein interaktives Erlebnis, das Besitzer süchtig macht und an klassische Spielautomaten erinnert.
- Durch die kühne, futuristische Designsprache und das unkonventionelle Layout der Uhr ist sie sofort erkennbar und ein Gesprächsstarter in jeder Gruppe von Enthusiasten.
Häufige Kritikpunkte
- Das Mineralglas ist anfällig für Kratzer und fühlt sich im Vergleich zu Saphiren aus Uhren mit ähnlichem Preis wie eine Maßnahme zur Kostensenkung an.
- Die Gesamtdicke des Gehäuses und der hervorstehende Hebel machen das Tragen unter den Manschetten schwierig und für den täglichen Gebrauch weniger bequem.
- Die Zeiteinstellung ist aufgrund der vertieften Krone knifflig, da sie schwer zu greifen und zu bedienen sein kann.
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